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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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07.06.2010
 

Spannend
Die Welt als Roman genießen

Seit einigen Jahren liest man auch in (geistes-)wissenschaftlichen Abhandlungen sehr oft, dieser oder jener Gegenstand, zum Beispiel die Präteritopräsentien, sei "spannend". Das Gegenteil wäre wohl "langweilig".

Beides sind ästhetische Kategorien, die in der Wissenschaft nichts zu suchen haben. Auf mich wirken sie so, als wenn jemand genießerisch dies und jenes herauspickt, mal eben daran schleckt und sich dann anderen Lustbarkeiten zuwendet.

In ihrer Geburtstagsrede für Joachim Gauck nannte Angela Merkel den Jubilar eine "spannende Persönlichkeit", und vor ein paar Tagen ließ sich Sigmar Gabriel die Gelegenheit nicht entgehen, just dieses Lob zu zitieren. "spannend" ist anscheinend der Nachfolger von "interessant", und vielleicht wirkt bei der Ersetzung die Mahnung unserer Deutschlehrer nach, dieses nichtssagende und überflüssige Wort zu vermeiden. Übrigens mit Recht. Alles, was ich sage, ist interessant, sonst würde ich es ja nicht sagen. Das sollte eine der stilistischen Maximen sein, unter denen man gute Texte hervorbringt.

Burrhus F. Skinner hat in seinen "Notebooks" und anderswo sehr gute Hinweise gegeben, wie er es mit der Sprache hält. Übrigens ohne daraus einen großsprecherischen Titel zu machen ("Warum ich so gute Bücher schreibe" oder so). Immer wenn ich vom Geschwätz genug habe, lese ich ein paar Seiten aus "Verbal Behavior" und bin wieder in bester Stimmung. (Man kann ja seit einiger Zeit den ganzen Text herunterladen.)



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Kommentare zu »Spannend«
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Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 22.04.2017 um 03.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#34939

Es ist ja auch ein Schwammwort und gehört zu denen, die ich beim Überarbeiten meiner Texte streiche. (Wie Skinner einmal bemerkte: Wenn ich mich mit etwas beschäftige, wird es wohl wichtig sein, das brauche ich nicht dauernd hervorzuheben.)

Aber in der Nachkriegspädagogik und -stilistik war Engel vergessen und Reiners der Mann der Stunde. Daß Reiners fast immer Engel ist, wissen wir ja inzwischen.
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 21.04.2017 um 20.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#34938

Von den vielen im Duden-Herkunftswörterbuch angebotenen Übersetzungen von "interessant" gefällt mir "bemerkenswert" am besten. (Bei "aufregend" fällt mir immer Didi Hallervorden ein: "Ach ist das aufregend.")
 
 

Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 21.04.2017 um 16.31 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#34936

Wohl nicht nur Reimers, sondern auch Eduard Engel, der in seinem Verdeutschungswörterbuch "Entwelschung" das Wort "interessant" als "ödes Schwammwort" bezeichnet.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 21.04.2017 um 03.50 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#34931

Spannend kann sich eigentlich nur auf Geschichten (einschl. Filme usw.), allenfalls auf Vorgänge beziehen, wo man die weitere Entwicklung kaum abwarten kann, aber nicht auf Gegenstände. Hier ist aufregend (wie die FAZ übersetzt) passender. Als Schüler wurden wir angehalten, nicht interessant zu schreiben, sondern spannend o. ä., wahrscheinlich eine Nebenwirkung Reinersscher Stilkunst. Es hat aber nichts genutzt.

Bekommen wir bald eine Antwort auf die Frage, ob wir im All allein sind?

Nein, die bekommen wir nicht. Und selbst bei großzügiger Auslegung von wir, die einen schleimigen Oberflächenbelag als unseresgleichen einbezieht, beeindruckt so etwas nur statistische Schwachmatikusse.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 20.04.2017 um 14.20 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#34930

Amerikanische Forscher haben den "spannendsten Planeten seit Jahrzehnten" entdeckt. Im Orginal, wie man sich denken kann, "most exciting".

(Daß es sich in Wirklichkeit um eine dieser haltlos aufgebauschten Meldungen handelt, die mit seriöser Astronomie nicht viel zu tun haben, versteht sich von selbst.)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.04.2017 um 05.30 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#34848

„Für kalte Gerichte mit viel Geschmack, wie Antipasti oder Salate zum Beispiel, sind kalt gepresste Öle spannender“.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 30.08.2016 um 06.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#33202

Neulich fiel mir auf: Hier entstehen Ferienwohnungen mit spannenden Grundrissen, aber ich sehe nun, daß diese Verwendung im Immobilien-Marketing schon länger üblich ist. (Kann man in so aufregenden Wohnungen überhaupt schlafen?)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 25.02.2016 um 05.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#31777

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#22892

Wie ich gerade sehe, hat Käßmann ungefähr gleichzeitig in einem Vortrag gesagt:

Mich persönlich fasziniert immer wieder, wie sehr der christliche Glaube eben auch eine globale Realität ist. (https://www.ekd.de/vortraege/2013/20130307_kaessmann_itb.html)

Aus das ist typischer Käßmann-Ton mit der entwaffnenden Bekenntnisformel: "mich persönlich" o. ä.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 30.03.2013 um 08.33 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#22892

„Der christliche Glaube ist immer wieder auch spannend dadurch, dass er eine globale Realität ist.“
(Margot Käßmann www.pro-medienmagazin.de/?id=nachrichten&news[action]=detail&news[id]=6387, zustimmend zitiert von Martina Fietz im Focus)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 01.03.2013 um 15.30 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#22728

Aufgrund der neuesten europäischen Forschungslage werde ich darlegen, wie die Geschlechterverhältnisse sich gewandelt haben und wie sich die Rollen der beiden Geschlechter verändern. Das ist ein ganz spannender Prozess. Als Einstieg in das Thema der interaktionalen Konstruktion wird so ein allgemeiner Rahmen hergestellt. (Hildegard Macha: „Konstruktionen der Geschlechtsidentität – Widersprüche aktueller Sozialisationsprozesse“. In: Susanne Günthner u. a., Hg,: Genderlinguistik. Berlin/Boston 2012:31-51, S. 31)

Der eingeschobene Satz wirkt gewissermaßen kindlich, schülerhaft, vor allem im schweren terminologischen Getümmel des Kontextes (und des ganzen Sammelbandes, der wohl nur wenige Leser finden wird).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 28.03.2012 um 17.27 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#20309

Der Mannheimer Neuropsychologe Oliver Grimm findet es „spannend“, den Begriff der Introspektion wiederzubeleben. (http://www.jp.philo.at/texte/GrimmO2.pdf)

Ist es richtig oder falsch? Alles andere interessiert nicht.
 
 

Kommentar von Erich Virch, verfaßt am 01.02.2012 um 20.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#19994

Zum Stichwort Erfindung wäre noch zu ergänzen, daß sich derzeit ständig irgendwer oder irgendwas selbst neu erfindet. Der Gedanke, daß Modewörter meist wieder in der Versenkung verschwinden, ist wohltuend. Selbst die unlängst noch allgegenwärtigen Innovationen scheinen auf dem Rückzug zu sein, die penetranten Paradigmenwechsel und Ichsachmas der Ära Schröder sind bereits vergessen.
 
 

Kommentar von F.A.Z., 27.06.2007, Nr. 146 / Seite N3, verfaßt am 01.02.2012 um 10.22 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#19992

Verschwindende Modewörter
Das Spannende

Wenn man es schon gar nicht mehr erwartet, dann passiert es doch noch. Dass Begriffe oder Wörter sich verabschieden, die man sorgfältig vermieden hat. Was nicht leicht ist, denn das gebrandmarkte Wort brennt in uns natürlich nur darauf, freigelassen zu werden, auch gegen unseren Willen. Ein Beispiel: Es gibt im Leben eines jeden seriösen Forschers den Moment, da er Michel Foucault recht geben muss. In kleinen Dingen meist, aber immerhin. Einem Kollegen geschah es, dass er in einem Seminar über Raumfragen Foucault total demoliert hatte und einen Tag später mit denselben Studenten in Bremen auf den Wallanlagen stand und im Blick auf dieses merkwürdige Naturimplantat im urbanen Gewebe, angesichts von Schwanenteich und Windmühle sich nicht mehr helfen konnte und einfach sagen musste: Das ist eine Heterotopie.

Wir begleiten aber im Moment einen anderen Begriff hinaus. Nicht das Wort "spannend", um etwaige Hoffnungen gleich zu enttäuschen. Dem prophezeien wir ein langes Leben, denn noch steigt es immer weiter auf: aus der Sphäre des Smalltalks auf Kongressen oder am Institutskopierer in die veröffentlichte Buchkritik: "Abgesehen davon, dass die hier versammelten Aufsätze sehr lesenswert, teilweise auch spannend sind . . .", und wenn es so weitergeht, dann hat sich das virusartige Wort auch in unseren Haupttexten festgesetzt. Spannend an "spannend" finden wir eigentlich nur zwei Fragen: warum es sich bei der weiblichen Akademikerschaft einer so viel höheren Beliebtheit erfreut als bei der männlichen und was nach spannend kommt und ob wir das noch erleben?

Ein vergleichbar steiler Superlativ war einmal, in den historischen Zeiten der fünfziger und sechziger Jahre, "intensiv". Intensiv ist dann abgewandert in den Therapie-Bereich ("Bauch, Beine, Po intensiv"), der zusammen mit dem Unterhaltungssektor, welcher das Wort "spannend" gespendet hat, ein großes fruchtbares Biotop darstellt, in das solche Wörter zurückkehren, um sich zu restaurieren und die Kraft zu laden, die sie brauchen, um uns erneut zu nerven.

Aus dem Wortfeld "intensiv" taucht nun immer häufiger der Begriff Intensität auf. "Intensitäten des Öffentlichen" hieß eine Veranstaltung, die kürzlich in der Gebläsehalle in Duisburg stattfand, und die Vorlesungsreihe "Intensitäten" der Universität Potsdam stellt mit Themen wie "Fußball als Leidenschaft: die WM, Costa Rica und die Kulturwissenschaften" unter Beweis, dass Intensität und Spannung nahe beieinander liegen (auch etymologisch) und vor allem, dass größere Umorientierungen auf den Gebieten Methode und Inhalt überhaupt nicht erforderlich sind.

Es könnte übrigens sein, dass das Wortfeld "intensiv" gar nicht im Gesundheits-, Sport- und Fitness-Sektor warmgehalten wurde, sondern als Bastard aus dem aktuellen Flirt der Geisteswissenschaften mit den Naturwissenschaften hervorgegangen ist. Ist das der Fall, dann können wir uns darauf gefasst machen, dass ein weiterer Begriff aus diesem terminologischen Spektrum falsch verwendet wird. Dass Quantensprung in der Physik so ziemlich genau das Gegenteil von dem bedeutet, was vor allem Politiker ("kostenlose Kita-Plätze sind Quantensprung") darunter verstehen, das ist oft, aber folgenlos gesagt worden. Bei Intensität verhält es sich so, dass der schicke Terminus in der Physik dummerweise nicht das bedeutet, was man automatisch vermutet: Größe, Stärke, Wirksamkeit, sondern einen Energiefluss, genauer, die Energie pro Zeit pro Fläche.

Also noch einmal: Welcher Begriff soll das sein, der nur noch matt blinkt? "Konstruktion", gesteigert: "soziale Konstruktion" hat unserer Wahrnehmung nach eindeutig den lange gehaltenen Zenith überschritten. Zwei Gründe bieten sich an. Erstens zeigen sich die Passiv-Nutzer konstruktivistischer Arbeiten zunehmend mit deren defizitären Anspruch-Leistung-Verhältnis unzufrieden. Die Herausforderung, Menschenwerk als Menschenwerk zu enttarnen, rechtfertigt nicht den intransigenten Ton, die bräsige Unfehlbarkeit von Arbeiten, die schon im Titel (The social construction of . . .) das Ergebnis vorwegnehmen und etwaige Einwände gleich ersticken. Kein Wunder, wenn der Neodarwinismus, eine noch größere Plage, sein klobiges Haupt immer kecker erhebt.

Dass Konstruktion schwächelt, hat aber vor allem seinen Grund darin, dass der Begriff zunehmend gegen das leichtere "Erfindung" ausgetauscht wird. Was hat man in letzter Zeit nicht alles erfunden oder als erfunden konstruiert? Das Ich, die Liebe, die Gegenwartskunst, der Himmel, Indien, der Literaturbetrieb, der Blick, das Unbekannte, die Stadt, die Sommerfrische, die amerikanische Malerei . . . Unser Lieblingstitel auf dieser Liste: "Wachgeküsst. Die Erfindung Dortmunds im 19. Jahrhundert". Erfindung ist ein weicheres Wort als Konstruktion. Es bewahrt dessen dogmatischen Kern (alles ist gemacht, nichts geworden; alles ist erfunden, nichts wurde entdeckt), aber es unterhält zugleich intensive und therapeutisch wirksame Beziehungen zu Schlüsselbegriffen wie Kreativität. Wie dünn der Überzug des neuen "Soft Constructivism" jedoch noch ist, das machte der "Spiegel" vor kurzem ungewollt deutlich: "Die Erfindung der Deutschen", titelte er und bewies dann mit der Unterzeile, dass er nichts verstanden hatte. Sie lautete und hätte so auch im neunzehnten Jahrhundert lauten können: "Wie wir wurden, was wir sind." Wolfgang Kemp
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 29.01.2012 um 16.27 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#19980

Bruno genießt das Defilée spannender Frauen in der Rue d'Alesia. (Alice Schwarzer: Lebenslauf. Köln 2010:225)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 19.12.2011 um 08.56 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#19755

Lang Lang ist ein „spannender Pianist“ (SZ 19.12.11). Und über einen anderen meint die Zeitung: Am Verwirrendsten und Aufschlussreichsten ist Goulds Reden über Musik.
 
 

Kommentar von Oliver Höher, verfaßt am 17.03.2011 um 12.53 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#18320

Spannend

„Nein, ich habe Max Frisch nicht mehr persönlich gekannt, und ich bin froh darüber. Ich fürchte, er hätte mir mein Vorhaben ausgeredet, ihm schienen seine Ursprünge, seine Anfangskrämpfe zu unwichtig, als dass man sich damit länger beschäftigen muss. […] Aber ich wäre Frisch schon gerne begegnet, dem jüngeren Frisch, der sich nach dem Ende der kriegsbedingten Isolation der Zeit ganz und gar aussetzte, ohne sich ihr als Beobachter und Autor auszuliefern. Es ist spannend zu sehen, wie er damals offen und rückhaltlos lebte und schrieb, Einfall um Einfall hervorbrachte, mit dem Tagebuch 1946—1949 und dem Stiller zwei der faszinierendsten Werke des 20. Jahrhunderts schuf.“

Das schreibt Julian Schütt auf Seite 17 seiner soeben bei Suhrkamp erschienenen Biographie „Max Frisch. Biographie eines Aufstiegs“. Es ist schön, daß der Biograph Frischs Jahre der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg „spannend zu sehen“ findet. Aber warum sollte ich ein Buch lesen, in dem mir der Autor – abgesehen von der Schulorthographie – zu zwei Werken Frischs schon auf Seite 17 sein Urteil aufnötigt? Wie spannend mag das sein?

www.suhrkamp.de/download/Blickinsbuch/9783518421727.pdf
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 11.09.2010 um 09.33 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#16783

Daniel Blau gilt als einer der spannendsten Kunsthändler der Welt. (SZ 10.9.10)
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 05.09.2010 um 11.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1313#16775

»Spannende These« (auch das liest man häufig) ist meist gemeint als Ausdruck echter Bewunderung für Kühnes. Vorsichtige Leser nehmen an, daß es sich bei dem so Beschriebenen um Aussagen handelt, die gewagt, aber offensichtlich unsinnig sind.
 
 

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