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02.05.2007
Nanu?
Geht der Rückbau heimlich weiter?
Die Prager Zeitung berichtet:
"Seit der Neuregelung der Rechtschreibung gibt es oft mehrere Möglichkeiten. Mit dem 'Platzieren' ist es ähnlich.
Der Duden empfiehlt zu platzieren, aber die alte Schreibweise ohne 't' ist weiterhin gültig. Dies und mehr steht in dem gerade erschienenen Langenscheidt Lilliput Deutsche Rechtschreibung."
Sollte dieser Bericht zutreffen, würde sich der Verlag heimlich einen weiteren Rückbau genehmigen. Die FAZ schreibt ja auch "plazieren" (z.B. in der heutigen Ausgabe).
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Kommentar von Adelung, verfaßt am 03.05.2007 um 16.18 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=830#8413
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Heute las ich zum erstenmal die Dudenausgabe von 2006 und stellte überrascht fest, daß auch "Zeitlang", "Handvoll" usw. wieder zulässig sind, wenngleich es auch die reformierte Schreibweise noch gibt.
Nun, mir soll dieser Rückbau als angenehme Erscheinung sehr recht sein.
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Kommentar von poomerang, verfaßt am 04.05.2007 um 00.17 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=830#8419
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Neulich in einer Porschewerbung gelesen: "muß". Auch bei SPAM "muß", aber "dass". Wobei's bei SPAM vielleicht die Gewohnheit der Titanicredaktion ist.
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Kommentar von Adelung, verfaßt am 04.05.2007 um 15.31 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=830#8431
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Ich möchte folgendes niemandem verwehren: Vor einiger Zeit schrieb ich mehrere E-Briefe an das Finanzministerium mit Bitte um Antwort, warum auf der diesjährigen Euro-Goldmünze "UNESCO Welterbe" ohne Bindestrich zu lesen sei, obwohl dies ganz klar der deutschen Rechtschreibung widerspreche, die nun einmal sagt, daß Nomen zusammengeschrieben werden müssen.
Heute habe ich die Antwort erhalten, aus der ich einen kurzen Abschnitt zitieren möchte: "... In der Serie der UNESCO-Welterbe greift ein Bezug auf die deutsche Rechtschreibung jedoch nicht, da die Jury, die für Gestaltung der Gedenkmünzen zuständig ist, sich in dem Fall der Goldmünzen für die Schrift als Gestaltungsmerkmal entschieden hat ..."
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Kommentar von Pt, verfaßt am 04.05.2007 um 16.48 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=830#8433
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Demnächst gestalten die Schüler ihre Diktate nur noch . . . die dann vom Kunstlehrer bewertet werden. Die Deutschnote ist dann ein Fall von künstlerischer Freiheit! -- Aber Achtung, vielleicht greifen sie damit in die Hoheitsrechte des Staates ein, der ja ''gestalten'' darf, was seine Bürger schlucken müssen.
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Kommentar von "Germanist", verfaßt am 04.05.2007 um 18.47 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=830#8434
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Major Tom:
Völlig losgelöst
von der Rechtschreibung
schreibt der Schriftgestalter
völlig regellos.
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