08.11.2004


Theodor Ickler

Was tun?

Wahrscheinlich ist es klüger, die Rückumstellung als eine Selbstverständlichkeit zu behandeln und die Springer-Presse auch nicht dazu zu ermutigen, fortwährend Kampagnen gegen die Rechtschreibreform zu veranstalten.
Dadurch würde es ja für die Umstellungswilligen aus dem anderen politischen Lager um so schwerer, sich anzuschließen. Lassen wir einfach die Tatsache wirken, daß nun so viele und weitverbreitete Medien wieder in guter Rechtschreibung erscheinen!
HÖRZU soll einst treibende Kraft gewesen sein, das war auch intern zu hören, und man kann jetzt wirklich nicht verlangen, daß die Niederlage groß gefeiert wird. Die ganze Rechtschreibreform wird am besten wie eine überstandene Krankheit behandelt, an die man nicht mehr gern erinnert wird.



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