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(Red.)


Dieser Beitrag wurde am 29.07.2010 um 17.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6663


Lieber Herr Achenbach, liebe Diskussionsteilnehmer,

wie es zu diesen Fehlern kommt, ist noch nicht geklärt; es ist daher leider damit zu rechnen, daß sie ab und zu wieder vorkommen werden. An der Möglichkeit, die deplazierten Beiträge in den richtigen Strang zu verschieben, wird gearbeitet; es wird aber noch ein paar Tage dauern, bis es funktioniert.
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Klaus Achenbach
Berlin

Dieser Beitrag wurde am 28.07.2010 um 22.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6659


Liebe Redaktion,

jetzt bin ich aber erst recht verwirrt. Mein Beitrag #6650 zum Thema "»«" erscheint jetzt in den "neuesten Beiträgen" unter der Überschrift »Fundstücke«.

Klicke ich aber auf »Fundstücke«, lande ich wieder in dem ominösen Leerthema "»«", das allerdings in der Diskussionsübersicht überhaupt nicht auftritt.

Zugleich sehe ich, daß mir das gleiche Mißgeschick schon früher passiert ist, und zwar beim Beitrag #6086, der eigentlich für das Thema »Getrennt oder zusammen?« gedacht war.

Als erster ist offenbar rr bth in diese Falle getappt, dessen Beitrag #5502 wohl eher zu »Belege für die Fehleranfälligkeit der neuen dass-Schreibung
und der Heyseschen s-Schreibung allgemein« gehört.

Besteht die Möglichkeit, diese verschiedenen Beiträge in ihren richtigen Zusammenhang zu bringen?
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Klaus Achenbach
Berlin

Dieser Beitrag wurde am 26.07.2010 um 22.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6653


An die Redaktion:

Offenbar ist es mir durch irgendeine Fehlbedienung gelungen, ein neues Thema ">><<" zu kreieren. Ich versichere hiermit, dass das keineswegs meine Absicht war. Vielmehr wollte ich einen Beitrag zum Thema "GZS in der Praxis" schreiben.

Ich bitte die Redaktion daher, die Beitraege aus ">><<" in "GZS in der Praxis" zu verschieben, und hoffe dabei auf das wohlwollende Einverstaendnis derer, die ebenfalls wertvolle Beitraege zu ">><<" geleistet haben.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande

Dieser Beitrag wurde am 26.07.2010 um 22.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6652


hierherzukommen ist jedenfalls dudenkonform.
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Robert Roth
Gau-Algesheim

Dieser Beitrag wurde am 26.07.2010 um 20.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6651


"dort hinzugehen" ( wie z.B. zur Loveparade) käme mir niemals in den Sinn, so wie auch : von hier (von diesem Ort) wegzugehen.
Habe ich die Wahl, hierhin oder dorthin zu gehen, würde ich das eben so schreiben. Es kommt darauf an, was ich ausdrücken will. Das verlangt natürlich Sprachgefühl.
Dann gibt es auch: dorthin (zu Fuß) zu gehen, ist mir viel zu weit, ich nehme das Fahrrad!
Ich denke, das kann man kaum in eine Regel pressen.
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Klaus Achenbach
Berlin

Dieser Beitrag wurde am 26.07.2010 um 20.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6650


Getrenntschreibung total

in der FAZ vom 26.07.:

"... weil die Polizei auch in der Innenstadt davor warnte, dort hin zu gehen."

Leider sind solche krasse Getrenntschreibungen in der FAZ immer haeufiger zu finden.

Aber wie sollte man am besten schreiben: dorthin zu gehen oder dort hinzugehen oder gar (wohl nicht dudenkonform) dorthinzugehen?
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Klaus Achenbach
Berlin

Dieser Beitrag wurde am 24.02.2010 um 08.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#6086


Noch zu der pollensammelnden Biene:

Es trifft nicht zu (falls es so gemeint war), daß nur die Getrenntschreibung Pollen sammelnde Biene "dem vorreformatorischen Usus" entspräche. Vielmehr handelt es sich um einen Fall, wo nach dem alten Duden je nach Aussageabsicht Getrennt- und Zusammenschreibung möglich war. Dudenbeispiele dafür waren laubtragende/Laub tragende Bäume oder leichtverdauliche/leicht verdauliche Speisen. Im Gegensatz zu den Amtlichen Regeln von 2006, wo diese Schreibungen bloße willkürliche Schreibvarianten sind, verband der alte Duden durchaus einen Bedeutungsunterschied mit den verschieden Schreibungen.

Im vorliegenden Fall geht es darum, ob beabsichtigt ist, mit dem Photo eine Biene, wie sie gerade Pollen sammelt, zu zeigen, oder ob die Absicht ist, irgendeine Biene zu zeigen, und diese dargestellte Biene zufälligerweise gerade Pollen sammelt. Im ersten Fall wäre Zusammenschreibung, im zweiten Fall Getrenntschreibung "richtig". Ich meine, der Beispielssatz "das Foto zeigt eine pollensammelnde Biene ...." legt eher die erste Bedeutung nahe. Sonst würde man vielleicht sagen: "Das Foto zeigt eine Biene. Man sieht sie, wie sie gerade Pollen sammelt."

Die Einschränkung der Zusammenschreibung auf eine "kategorisierende" Bedeutung (etwa wie in fleischfressende Pflanze) erscheint mir zu eng. Der alte Duden hat in seinen verschiedenen Inkarnationen den Unterschied zwischen den Schreibungen verschieden, aber nie sehr klar, zu begründen versucht. Am schwächsten war die Darstellung in den Regeln von 1991 mit der völlig nichtssagenden Formulierung "... werden zusammengeschrieben, wenn sie als Einheit empfunden werden". Der Problemfälle-Duden von 1985 unterscheidet dagegen "charakterisierende" und "klassenbildende" ("kategorisierende") Bedeutung. Leider sind auch diese Begriffe nicht sehr klar.

Entscheidend scheint mir zu sein, ob das Attribut das Substantiv genauer bestimmt (definiert) oder nur eine ergänzende Information liefert (substantielles oder akzidentielles Attribut). Man kann das vergleichen mit der Kommasetzung bei Relativsätzen im Englischen und Französischen. Dort wird das Komma nicht gesetzt, wenn es sich um eine "defining clause" handelt. Der Unterschied zwischen einer pollensammelnden Biene und einer Pollen sammelnden Biene entspräche daher dem Unterschied zwischen einer Biene die Pollen sammelt und einer Biene, die Pollen sammelt.
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rr bth
Bayreuth

Dieser Beitrag wurde am 27.10.2009 um 17.34 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=0#5502


„In diesem Zusammenhang sollte den Kritikern ein Zitat zu denken geben, dass sich in der Ems-Zeitung von Ende Juli 1918 findet:“

Paul-Ehrlich-Institut ...
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