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Robert Roth zu »Politische Korrektheit«
Dieser Beitrag wurde am 10.03.2010 um 00.19 Uhr eingetragen.
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Lieber Herr Metz, ich hab sie gefunden, die Autofahrerinnen und Autofahrer: Im Schweiz Magazin sind´s die Fahrzeuglenkenden.
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Manfred Riemer zu »Es gehört zwar nicht hierher, aber ...«
Dieser Beitrag wurde am 09.03.2010 um 21.41 Uhr eingetragen.
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Spaßeshalber habe ich mal ausgerechnet, daß der Oscar bei gleicher Größe statt 3,8 kg stolze 10 kg wiegen würde, wenn er bis ins Innerste aus dem gleichen Material wie die Oberfläche gemacht wäre. Beim heutigen Goldpreis würde jede Oscarfigur dann statt der jetzigen ca. 300 Dollar reichlich eine drittel Million Dollar kosten.
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Kratzbaum zu »Es gehört zwar nicht hierher, aber ...«
Dieser Beitrag wurde am 09.03.2010 um 14.42 Uhr eingetragen.
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Nur das Gewicht stimmt
"Vier Kilo Gold in der Hand" schreibt die Ostfriesen-Zeitung heute als Überschrift zum Bericht über die Oscar-Verleihung. – Lt. wikipedia besteht die Trophäe aus einer Kupfer-Nickel-Silber-Legierung, die mit einer dünnen 24karätigen Goldhaut überzogen ist.
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 09.03.2010 um 14.38 Uhr eingetragen.
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Vom Sein zum Sollen
Lieber Herr, Riemer, wie ich schon sagte, ist "fristwahrende" als verkürzte Form im Sinne von "eine Frist wahren sollende" zu verstehen. Das Amt könnte also korrekt formulieren: "Schreiben, mittels derer eine Frist gewahrt werden soll" oder "Schreiben, die nur bei fristgerechtem Eingang wirksam sind" usw. Es hat sich für eine knappere Formulierung entschieden. Ich denke, daß der potentielle Adressat diese richtig versteht.
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Manfred Riemer zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 09.03.2010 um 13.52 Uhr eingetragen.
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Dann gibt es also "fristwahrende" Schreiben, die zu spät ankommen?
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 09.03.2010 um 09.51 Uhr eingetragen.
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Fristwahrend
Abgesehen von der falschen Schreibung: ein solches Schreiben hat den Zweck, eine Frist zu wahren, z.B. bei einem Widerspruch. Es muß also innerhalb einer gewissen Frist beim Amt eingehen. Wenn man diesen finalen Sinn unterlegt, dann ist die Formulierung vielleicht etwas zu komprimiert, aber durchaus verständlich. – "Befristet" ist das Schreiben selbst ja nicht, "fristgebunden" auch nicht. Beides trifft nur auf die erwähnte Möglichkeit eines Widerspruchs zu.
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Manfred Riemer zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 08.03.2010 um 23.56 Uhr eingetragen.
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Interessantes Beispiel, die "Frist wahrenden Schreiben", nicht nur für GZS, denn worin sollte bei einem fristwahrenden Schreiben das Zustellrisiko liegen? Wenn man es als fristwahrend bezeichnet, ist es entweder schon pünktlich angekommen oder kommt gerade pünktlich an, oder man weiß mit absoluter Sicherheit, daß es pünktlich ankommen wird. Daß sich die Ämter immer so geschwollen ausdrücken müssen - warum nicht einfach befristetes Schreiben? Fristgebunden würde auch noch gehen.
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Horst Ludwig zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 08.03.2010 um 18.57 Uhr eingetragen.
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„Das Leid können wir nicht mehr gut machen“, sagte die Direktorin des Elite-Internats, [...] (Welt.de heute)
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Jan-Martin Wagner zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 08.03.2010 um 18.20 Uhr eingetragen.
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Zum Thema „E-Mail-Kommunikation mit Ihrem Finanzamt“ erfährt man als Bürger des Landes Sachsen-Anhalt (Unterstreichung von mir):
Sie können alle einfachen Schreiben und Anträge (z.B. Änderungsantrag zum Steuerbescheid, Anfrage nach dem Bearbeitungsstand, Fristverlängerungsantrag) oder auch Einsprüche gegen Steuerbescheide per E-Mail an uns senden. Beachten Sie jedoch, dass das Zustellrisiko, insbesondere bei Frist wahrenden Schreiben, bei Ihnen liegt.
(http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=25886)
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Karsten Bolz zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 08.03.2010 um 10.19 Uhr eingetragen.
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Heute morgen sagte ein Redakteur im Hessischen Rundfunk (HR-Info) zu den Mißbrauchsfällen an Schülern:
"Die Spitze des Eisbergs ist noch lange nicht erreicht."
Wer will da überhaupt hin?
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Walter Lachenmann zu »Kabarett«
Dieser Beitrag wurde am 07.03.2010 um 17.48 Uhr eingetragen.
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Es war wie damals bei der Rede von Martin Walser in der Frankfurter Paulskirche: Erst klatscht die versammelte Prominenz ganz begeistert „standing ovations“ und findet die Rede ausgezeichnet. Dann weist der Präsident des Zentralrats der Juden, der als einziger sitzen geblieben war und nicht geklatscht hatte, darauf hin, daß in der Rede antisemitische Züge festzustellen waren – und die gesamte wohldenkende deutsche Gesellschaftsprominenz fällt über Walser her. Dessen Rede war, genau besehen, vielleicht kein Kabinettstück der Redekunst, aber man weiß, daß Walser zwar nicht unbedingt der bedeutendste deutsche Schriftsteller der Gegenwart, aber auf jeden Fall kein Antisemit ist.
Nun ist es dem Fastenprediger Bruder Barnabas beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg ganz ähnlich gegangen: Jede Pointe, jede gnadenlos auf den Punkt gebrachte Kritik an den hinter ihren Bierseidln vergnügt lauschenden Politikern, wurde begeistert beklatscht, am meisten von den kritisierten selbst – man steht ja über den Dingen. Dann erst, weil die Präsidentin des Zentralrats der Juden einen in der Tat nicht sonderlich geschmackvollen KZ-Vergleich nicht sonderlich geschmackvoll fand (und der damit kritisierte Hartz-4-McCarthy-Westerwelle, der gar nicht da war, die Anspielung so schlimm fand, daß er in Aussicht stellte, auch künftig dem Politiker-Derblecken fernzubleiben), fallen die gerade noch begeisterten Biertrinker über den guten Fastenprediger her, als hätte der den Teufel beschworen. Jetzt wird ein neuer Fastenprediger gesucht, der lustiger und harmloser sein soll als der geschmähte Spielverderber.
Warum diese Geschichte auf die Rechtschreibseite gehört? Bevor er zu der inkriminierten Stelle seiner Rede kam, hielt Bruder Barnabas den Politikern eine ganze Reihe von unsinnigen Segnungen vor, die wir ihnen zu verdanken haben. Und nannte als erste – die Rechtschreibreform! Die apathische Nicht-Reaktion des Publikums auf diesen Punkt darf man wohl so interpretieren, daß die Herren und Damen gar nicht wußten, was damit wohl gemeint sein könnte beziehungsweise was an dieser Kritik noch neu sein sollte. Jedenfalls: Daß die Rechtschreibreform eine grandiose politische Fehlleistung war (und ist), dürfte inzwischen zum gesellschaftlichen Allgemeingut gehören, das niemanden mehr aufregt.
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 07.03.2010 um 15.43 Uhr eingetragen.
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"...ist unter Personalverantwortlichen zu 60 Prozent die Sympathie des Kandidaten der ausschlaggebende Faktor." (FAZ v. 06.03.)
Für eine Einstellung dürfte wohl eher die Sympathie des Personalverantwortlichen von Bedeutung sein.
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