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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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06.03.2005
 

Mannheim, Wiesbaden

Bei der zweiten Sitzung des Rates scheinen – jedenfalls offiziell – keine Aufpasser anwesend gewesen zu sein.
Das schließt nach meinen Erfahrungen (Mannheimer Anhörung) allerdings nicht aus, daß dennoch ein paar herumgesessen haben, die nicht als „Gäste“ vorgestellt wurden. Andererseits ist es denkbar, daß Herr Zehtmair es sich verbeten hat, mit Stillemunkes usw. im Hintergrund zu beraten.
Stillemunkes arbeitet übrigens mit der Gesellschaft für deutsche Sprache zusammen. Hoberg hat außerdem beste Kontakte zur Dudenredaktion, die GfdS gibt ja zusammen mit Duden die Reihe „Thema Deutsch“ heraus, und sie sitzen auch sonst im gleichen Boot. Wermke ist im Gesamtvorstand der GfdS. Er und Hoberg haben das gemeinsame Ziel, die Reform möglichst unverändert durchzuboxen. Daher sind auch ihre eingereichten Stellungnahmen völlig gleichsinnig, nur daß Hobergs zwölf Zeilen noch viel weniger Interesse an der Sprache selbst bezeugen. Da er zur Reform nichts beigetragen hat, bleibt die Frage, warum er sich für einen so offenkundigen Unsinn, von dem die Mitglieder der GfdS nichts erfahren dürfen, so energisch ins Zeug legt. Verständlich wäre noch, daß Hoberg der GfdS durch Fügsamkeit gegenüber den Regierungen und durch Verbindung mit dem großen Dudenverlag mehr Gewicht verschaffen will. Aber das erklärt nicht die zynische Verachtung der Grammatik und die Abschottung gegen jede Kritik auch innerhalb der GfdS. Jedenfalls darf die RSR seit meinem „Muttersprache“-Beitrag in der GfdS nicht mehr diskutiert werden. Die Mitglieder werden in Unwissenheit gehalten, andernfalls würden sie größtenteils austreten.



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