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Neues aus dem Rat - von Theodor Ickler

Die neuesten Kommentare


20.05.2013
06:29 Uhr
Sprachmagie
Definitionsmacht der Psychiatrie
Zur Zeit gibt es heftigen Streit um die Definitionsmacht der Psychiatrie und ihre Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, aber auch auf das allgemeine Bewußtsein und den Sprachgebrauch.

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16.05.2013
18:02 Uhr
Schiefe Attribute I
Zu einem Dauerbrenner der Sprachkritik
Attribut zum Kompositum

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15.05.2013
16:31 Uhr
Prädikativum
Vorläufige Zusammenfassung
Das Prädikativum ist eine Ergänzung, die mit dem Kopulaverb sein oder dessen inchoativer (werden) bzw. kausativer (machen zu) Variante sowie deren zahlreichen Synonymen und Troponymen angeschlossen wird. Man unterscheidet Subjekts- und Objektsprädikative: warm laufen (von Motoren) vs. kaputt machen.

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Letzter Eintrag von Theodor Ickler am 16.05.2013 um 05:56 Uhr

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06.05.2013
05:54 Uhr
Stimmen
Sprache ist mehr als Laute
Vielleicht hat die Schrift dazu beigetragen, daß wir das Sprechen als die Erzeugung einer Lautkette auffassen, die es dann linguistisch zu analysieren gilt. Ich möchte folgende Alternative vorschlagen:

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Letzter Eintrag von Chr. Schaefer am 10.05.2013 um 09:14 Uhr

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03.05.2013
12:02 Uhr
Haplologie
Allgegenwärtige Quelle für Fehler und Sprachwandel
Skinner beschreibt den Sachverhalt so:

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Letzter Eintrag von Tobias Bluhme am 08.05.2013 um 09:19 Uhr

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17.04.2013
11:00 Uhr
Pioniere
Die Brüder Grimm werden vereinnahmt
Zur hessischen Landesausstellung "Expedition Grimm" gibt Brockhaus ein Buch heraus und schreibt dazu:

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Letzter Eintrag von Bernhard Strowitzki am 18.04.2013 um 14:20 Uhr

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29.03.2013
07:36 Uhr
Homunkulus
Zur Kritik des Kognitivismus
Aktiv oder passiv – eine sinnlose Unterscheidung

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Letzter Eintrag von Chr. Schaefer am 05.05.2013 um 07:33 Uhr

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19.03.2013
06:12 Uhr
für und für
Wuchern einer Präposition
Schon Schopenhauer hat, wenn ich mich recht erinnere, den widersinnigen Gebrauch der Präposition für kritisiert.

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Letzter Eintrag von Kurt Albert am 03.04.2013 um 19:20 Uhr

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08.03.2013
17:43 Uhr
Nichts lernen aus Metaphern
Kritik der kognitiven Linguistik I
Die kognitivistischen Metapherntheorien erfüllen bei weitem nicht die hohen Erwartungen, die sie – besonders im Gefolge von George Lakoff – geweckt haben.

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22.02.2013
09:18 Uhr
Witze
Aufschlußreich auch für Sprachwissenschaftler
Manche Witze funktionieren wie die Auflösung eines Rätsels. Die plötzlich eintretende Lösung bewirkt eine lustvolle Erleichterung, und wir lachen (oder schmunzeln wenigstens).

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19.02.2013
16:03 Uhr
Heilige Texte
Manche Funktionen der Sprachen sind unterbelichtet
Sprachwissenschaftler haben sich wohl noch kaum mit der Überschätzung von bestimmten Texten befaßt. Das grenzt an Wahnsinn und hat insofern Ähnlichkeit mit Verliebtheit.

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Letzter Eintrag von Theodor Ickler am 29.04.2013 um 07:28 Uhr

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10.02.2013
06:27 Uhr
Kartoffeln stoppeln
Nachlese zwischen Recht und Unrecht
Neulich bin ich auf den Ausdruck Kartoffeln stoppeln gestoßen, eine Zeitung unterrichtete ihre Leser über erlaubte und unerlaubte Nachlese auf den Feldern. Da wurden bei mir Erinnerungen wach, denn nach dem Krieg haben wir alles mögliche von den abgeernteten Felder nach Hause gebracht, vor allem Kartoffeln und Zuckerrüben (woraus mit viel Mühe der Sirup gekocht wurde, den man heute für viel Geld als Delikatesse kaufen kann).

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Letzter Eintrag von Ergänzung am 26.04.2013 um 19:37 Uhr

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11.01.2013
18:54 Uhr
Oralprimat
Eric Havelock auf Abwegen
Mit Havelock habe ich mich seit Jahrzehnten nicht mehr beschäftigt. Aber nun lese ich Texte von ihm, die mich von weiterer Leküre Abstand nehmen lassen.

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Letzter Eintrag von R. M. am 11.01.2013 um 19:57 Uhr

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11.01.2013
15:32 Uhr
Sehen und Sprechen
Bemerkung über Aufmerksamkeit und Sprache
Die bekannte Zeichnung von Ernst Mach ist irreführend, weil sie alle Teile des Gesichtsfeldes gleich scharf darstellt.

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Letzter Eintrag von Theodor Ickler am 12.01.2013 um 09:48 Uhr

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03.01.2013
09:14 Uhr
Delirium
Wie Fachsprache den Sinn austreibt
Sprachliche Kenntnisse vermitteln die systematische Möglichkeit, konzeptuell strukturierte gedankliche Strukturen auf extern manifestierbare Signale abzubilden, ihnen also eine äußere, sinnlich wahrnehmbare Manifestation zu geben. Verkürzt ausgedrückt: Die Sprache ist eine systematische Möglichkeit, Gedanken auszudrücken.

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Letzter Eintrag von Theodor Ickler am 08.05.2013 um 17:34 Uhr

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28.11.2012
17:03 Uhr
Tierliebe
Agrar-Ausschuss entscheidet über Zoophilie
Unter dieser Überschrift bringt die Zeitung eine Zusammenstellung höchst seltsamer Argumente:

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Letzter Eintrag von Wolfgang Wrase am 29.11.2012 um 13:57 Uhr

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25.11.2012
17:31 Uhr
Kreter
Bemerkung zum Lügner-Paradox
Als ich mich vor Jahrzehnten mit Deixis zu beschäftigen begann, fiel mir auf, daß auch präzisere Fassungen des "Epimenides" einen unheilbaren Fehler enthalten. Kurz gesagt: Es ist nicht möglich, sich in einem Satz eindeutig auf diesen Satz zu beziehen. An dieser Selbstreferentialität hängt jedoch die ganze Sache.

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Letzter Eintrag von Theodor Ickler am 04.01.2013 um 17:02 Uhr

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28.10.2012
09:09 Uhr
Feucht und schmutzig
Zu einem neuen Buch von Hans-Martin Gauger über vulgäre Sprache
In der Zeitung wurde kürzlich ein neues Buch von Hans Martin Gauger besprochen: Das Feuchte und das Schmutzige. Kleine Linguistik der vulgären Sprache (Beck 2012).

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Letzter Eintrag von Karl Hainbuch am 21.03.2013 um 14:48 Uhr

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26.09.2012
16:29 Uhr
Possessiv
Unsere Jungs am Hindukusch
Til Schweiger ist mit seinem Filmteam im Sommer nach Afghanistan geflogen und hat seinen Action-Reißer "Schutzengel" dort in vier Vorführungen deutschen Soldaten gezeigt. (Welt 24.9.12)

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Letzter Eintrag von Lapidarius am 08.11.2012 um 10:26 Uhr

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09.08.2012
08:14 Uhr
Fremdwort als Fremdkörper
Eine stilistische Betrachtung
Sie genoss fraktionsübergreifend hohe Reputation, die auch in ihrer Wahl zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages zum Ausdruck kam. (Aus der Todesanzeige des Bundestagspräsidenten Lammert für Liselotte Funcke, SZ 8.8.12)

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Letzter Eintrag von Klaus Achenbach am 10.08.2012 um 23:13 Uhr

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08.08.2012
16:27 Uhr
Komma in angeführter Rede
Ergänzung zum Rechtschreibwörterbuch
Ein freundlicher Benutzer meines Rechtschreibwörterbuchs hat mich darauf hingewiesen, daß in § 19(4) etwas nicht klar ausgesprochen ist. Es geht um Fälle wie das dort angeführte:

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Letzter Eintrag von Udo Müller am 08.10.2012 um 06:55 Uhr

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22.07.2012
12:09 Uhr
Rektales
Weichmacher und Politische Korrektheit
Latein bleibt ein Risiko.

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Letzter Eintrag von R. M. am 11.01.2013 um 17:40 Uhr

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19.07.2012
08:36 Uhr
Reflexiv oder anaphorisch
Unsicherer Gebrauch
Während die Grammatiker besonders seit Chomsky unendlich viel über Pronominalisierung und "Bindung" geschrieben und die vermuteten Regeln zum Teil sehr rigoros formalisiert haben, ist der wirkliche Sprachgebrauch durchaus ungefestigt.

Zu diesem Beitrag gibt es 8 Kommentar(e)
Letzter Eintrag von Theodor Ickler am 02.11.2012 um 05:49 Uhr

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18.07.2012
16:51 Uhr
Jargon der Eigenstlichkeit
Charakteristischer Superlativ
Walter Benjamin war ein preziöser Schriftsteller, den man kaum noch lesen kann.

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Letzter Eintrag von Silberfulminat am 20.07.2012 um 10:17 Uhr

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17.07.2012
16:36 Uhr
Doppelpunkt-Mode
Banales banal aufgepeppt
Hoffentlich nur eine journalistische Eintagsfliege!

Zu diesem Beitrag gibt es 14 Kommentar(e)
Letzter Eintrag von Germanist am 05.03.2013 um 10:39 Uhr

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