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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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09.02.2010
 

Danke für die Blumen
Bedenklicher Beifall

Die Nürnberger Zeitung schreibt heute:

"Die Leiden des Rechtschreibers
Auseinander oder doch zusammen?

Die gesetzlich verordnete Rechtschreibreform, die durch viele Diskussionen zu einem Reförmchen mutierte, ist inzwischen zu einer Art Selbstbedienungsladen geworden: Mehr oder minder schreibt jeder, wie es ihm gerade vor die Finger kommt. Höchst ärgerlich bei der amtlich verordneten Form des Schreibens war – und da hatte der Erlanger Germanist Theodor Ickler völlig recht –, dass zusammengesetzte Wörter ausnahmslos auseinander geschrieben werden sollten.

Dass dies zu Bedeutungsverwirrungen führte, lässt sich mit ein paar Beispielen mühelos belegen."

Usw. – Na ja, das habe ich natürlich nicht behauptet, und die Reform ist auch nicht gesetzlich verordnet. Aber wenn man bei der Zeitung so unglücklich damit ist – warum kehrt man nicht einfach zur Erwachsenenorthographie zurück? So weit reicht die Aufmüpfigkeit dann doch nicht.



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Kommentare zu »Danke für die Blumen«
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Kommentar von Erich Virch, verfaßt am 10.02.2010 um 11.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1276#15705

Dabei fällt mir ein: morgen beginnt die Berlinale! Es handelt sich zwar noch nicht um internationale Film Fest Spiele, aber sie finden immerhin im Berlinale Palast statt; Karten gibts an der Theater Kasse.
 
 

Kommentar von B Janas, verfaßt am 09.02.2010 um 14.57 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1276#15703

Wenn irgendwo Katastrophen passieren, kann man Spenden sammeln und allerhand Hilfe organisieren, das ist immer wieder beeindruckend. Gegen gesetzliche Verordnungen im eigenen Lande allerdings, dagegen kann man rein gar nichts machen. Nun, das brave Land denkt an sich selbst zuletzt...
 
 

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