
Zum vorherigen / nächsten Tagebucheintrag
Zu den Kommentaren zu diesem Tagebucheintrag | einen Kommentar dazu schreiben
03.10.2006
Neuerdings zusammen
– fakultativ
Gegenüber 1991 neu eingeführte, aber fakultative Zusammenschreibung von Verben nach Duden 2006:
altmachen
armmachen
bekanntmachen (-werden)
billigmachen
blankputzen (-reiben, -polieren, -legen)
blaufärben
breittreten (-schlagen)
buntfärben
dafürsprechen
dichtmachen
dickmachen
dummkommen
dunkelfärben (-lackieren)
engmachen
fertigwerden
flachdrücken (-klopfen)
freimachen
frischmachen
ganzmachen
garkochen
gesundmachen (-pflegen, -schreiben)
graufärben (-lackieren, -streichen)
grünfärben
gutgehen
gutstehen
hartkochen (-machen)
heißmachen (wörtl.)
hellmachen
kirremachen
kommenlassen
konformgehen
krummbiegen (-machen)
kurzmachen (-mähen, -schneiden, -fassen)
lästigfallen
laufenlassen
lautwerden
leeressen (-trinken, -machen, -räumen)
lilafärben
massivwerden
mitunterzeichnen
muntermachen
mürbemachen (Teig)
planschleifen
platzenlassen
plattdrücken (-machen)
prallfüllen
publikmachen
reichmachen
reinmachen (-waschen)
richtigstellen (Uhr)
rotweinen (-scheuern)
ruhigstellen
ruhenlassen
rundmachen
sattmachen
scharfstellen (-machen)
scheumachen
schiefziehen
schlechtstehen
schlankmachen
schleifenlassen
schmorenlassen
schnellmachen
schrägstellen
schuldigsprechen
schwachwerden
schwarzfärben (-malen, -werden)
sehenlassen
seligmachen
setzenlassen
sichermachen
sitzenlassen
spielenlassen
spitzschleifen
sprechenlassen
springenlassen
steifschlagen
steigenlassen
sterbenlassen (idiomat.)
treibenlassen
verlorengeben
vermissenlassen
wachliegen (-werden)
wahrmachen
warmwerden
weichklopfen (-kochen, -machen, -spülen, -werden)
weißfärben (-kalken, -malen, - tünchen, -waschen)
wiedereinführen
wildmachen
wissenlassen
wohlfühlen
wohlergehen
wundlaufen (-reiben, -reden, -schreiben)
zueinanderpassen
Diesen Beitrag drucken.
| Kommentare zu »Neuerdings zusammen« |
| Kommentar schreiben | älteste Kommentare zuoberst anzeigen | nach oben |
Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 18.01.2012 um 08.43 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#19885
|
Heute las ich in der Süddeutschen Zeitung tatsächlich vonstattengehen, gemäß amtlicher (Eisenbergscher) exzessiver Zusammenschreibung. Es wundert mich immer wieder, was der Rechtschreibrat, der ja mehrheitlich aus Reformbefürwortern besteht, alles hingenommen hat; es war nach dem Ansatz von 1996 wirklich nicht zu erwarten.
|
Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 25.06.2010 um 15.48 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#16412
|
Sterben und sterbenlassen
So titelt der SPIEGEL zum Urteil über passive Sterbehilfe. Bekanntlich will die Eisenberg-Zehetmairsche revidierte Neuregelung, daß bei metaphorischem Gebrauch (ein Projekt sterbenlassen) fakultativ zusammengeschrieben wird. Absurd genug, und dann auch noch falsch umgesetzt.
Nächste Woche will der famose Rechtschreibrat wieder tagen, da hat er Gelegenheit, seine "schwersten Fehler" auszubügeln.
|
Kommentar von Glasreiniger, verfaßt am 06.10.2006 um 14.06 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5787
|
Für den Nobelpreis wird's nicht reichen, denn Morgensterns Korff hat's schon erfunden:
"Korff liest gerne schnell und viel ..."
Es erfindet drum sein Geist
Etwas, was ihn dem entreißt,
Brillen, deren Energien
Ihm den Text - zusammenziehen!
|
Kommentar von Fredi Egger, verfaßt am 06.10.2006 um 13.16 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5785
|
DIE KONSEQUENTE LÖSUNG
Der Vorschlag von W. Wrase überzeugt. Aber nur auf den ersten Blick. Denn die Einführung neuer Schriftzeichen liesse sich
nicht von heute auf morgen realisieren, wäre aber eine willkomene Arbeitsbeschaffung für Schriftgestalter und Typographen -
und die ganze Font-Industrie. Insofern wäre die Idee vielleicht Nobelpreis-verdächtig.
Hier nun aber eine Lösung, die sich sofort umsetzen lässt. Sie kommt mit den bisherigen Schriftzeichen aus. Und Schüler müssen nur noch zwei Regeln lernen - je eine für die GKS und die GZS. Die zuständigen(?) Ministerien sollten deshalb folgendes anordnen:
1. GKS: Jeder Kleinbuchstabe trägt ab sofort die Fähigkeit in sich, als 'großgeschrieben' empfunden zu werden, wenn er am
Wortanfang steht (oder beim feministischen 'MitarbeiterInnen' irgendwo mitten drin). Großbuchstaben werden nur noch für
Eigennamen und Titel verwendet (vgl. englisch 'Title Case').
2. GZS: Jedem 'Leerschlag' (Leerzeichen, Space) wohnt künftig die Eigenschaft inne, übersehen zu werden, wenn der Leser das für richtig hält.
Mit diesen beiden Regeln würde man erreichen:
- Die Schüler sind zufrieden: Nur noch zwei Regeln. Sie können so schreiben, wie sie es beim SMS tun.
- Die Lehrer sind entlastet: Weniger Korrekturen, weniger Ratlosigkeit nach "Wühlen" im neuen Duden. Entspannteres Verhältnis zu den Schülern.
- Das Schriftbild entspricht dem anderer europäischer Sprachen. Die ursprünglichen(!!) Reformer sind glücklich, weil alles aussieht, als wäre es kleingeschrieben. Die De-Reformer sind glücklich, weil sie ja schon immer den Blick fürs Große in sich trugen - und deshalb das eigentlich Kleine immer dann als groß empfinden, wenn sie es gerade für richtig halten. Ähnliches gilt für die nun größere Zahl von Leerstellen.
- Bei Duden sieht man neue Horizonte: Multimediaprodukte zur "Schulung des Blicks für Kleines und Leeres".
Kurzum: Der Sprachfrieden hätte mit dieser Lösung alle Ursache auszubrechen. Ob dies zum Nobelpreis reicht?!
|
Kommentar von GL, verfaßt am 06.10.2006 um 07.11 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5779
|
Den Nobelpreis für welche Leistung?
Einen Einfluss auf die Stiftung des Friedenspreises von Alfred Nobel würde schon voraussetzen, dass die erbärmliche Veranstaltung des Rechtschreibrats endlich ein Ende finden würde!
Ickler und Mackensen (inkl. ihrem Umfeld) entsprechend Geld zur Verfügung stellen, damit endlich wieder Ordnung und Ruhe einkehrt. Dieser Aufwand anschliessend mit einem "Preis für Sprachfrieden" entsprechend würdigen!
|
Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 06.10.2006 um 02.07 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5778
|
DIE LÖSUNG
Da müssen jetzt mal durchschlagende Innovationen her. Sonst wurstelt die Reform noch ewig so weiter. Einfach den gordischen Knoten durchhauen! Zum Beispiel so:
Mit Billigung der Kultusminister werden Mittelbuchstaben eingeführt. Ein Satz des Alphabets, der genau optisch genau zwischen den Großbuchstaben und den Kleinbuchstaben steht. Die Verwendung von Mittelbuchstaben bedeutet: Der Leser hat die Wahl, ob er den Buchstaben eher als Klein- oder als Großbuchstaben interpretieren möchte (oder vielleicht auch als beides gleichzeitig). Der Schreiber kann immer, wenn er sich nicht recht entscheiden kann, zum Mittelbuchstaben greifen. Oder er beginnt einfach jedes Wort mit einem Mittelbuchstaben. Das könnte sehr schnell zum Standard werden, denn: Sämtliche Fehler der Groß-/Kleinschreibung sind auf diese Weise radikal eliminiert. So geht das.
Genauso wird die Möglichkeit eingeführt, bei unklarer Getrennt-/Zusammenschreibung die zwei fraglichen Wörter oder Wortbestandteile getrennt zu schreiben, aber mit einem Bogen zu verbinden. Das steht ja so schon im Ickler. Der Leser kann sich die Lesart nach persönlichen Vorlieben aussuchen, und der Schreiber kann ohne nennenswerten Aufwand alle Probleme der Getrennt-/Zusammenschreibung ausmerzen. Im Zweifel einfach alles mit Bögen verbinden!
Liberal, sozial, genial. Bekomme ich jetzt den Nobelpreis?
|
Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 05.10.2006 um 08.53 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5775
|
Wie Herr Wrase schon sagt, ist das eigentlich Anstößige nicht die eine oder andere Schreibweise, mit der man sich durchaus anfreunden kann, wenn sie nicht entgegen dem alten Duden ohnehin schon das Übliche war (wie ich ja an vielen Beispielen früher gezeigt habe), sondern es ist das leichtfertige Herumpfuschen, das uns nun schon die soundsovielte Reform innnerhalb von zehn Jahren beschert hat. Wie sagten doch die Durchsetzer damals? "Den Schülerinnen und Schülern ist nicht zuzumuten, im Unterricht weiterhin Schreibregeln zu lernen, die in absehbarer Zeit keine oder eine veränderte Geltung haben werden." (Ministerialrat Günter Habedank vom Hessischen Kultusministerium, Schreiben VI A - 601/83 - 246 - im September 1997) Zum selben Gegenstand noch ein hübsches Zitat: "Mit nichts und niemand wird heute so leichtfertig herumexperimentiert wie mit Schulkindern." ("Report", Sendung 11.2.1974)
Auf Politiker, die so wenig Rücksicht nehmen auf unsere Kinder, braucht man nun nicht um der Kinder willen Rücksicht zu nehmen. Das ist die Botschaft, die den Zeitungsleuten und Verlegern jetzt nahegebracht werden sollte.
Die Protokolle aus dem Rechtschreibrat zusammen mit meinen Berichten zeigen, daß der Rat von seiner Zusammensetzung und Arbeitsweise her nicht imstande war, stimmige Regeln auszuarbeiten, geschweige denn die Folgen für den gesamten Wortschatz abzusehen. Man sehe sich doch die Abstimmerei über jeden einzelnen Satz im ganzen Jahr 2005 noch einmal an! Ist das nicht lächerlich? Bedenkt man außerdem, daß die Redaktionsgruppe um Güthert auch noch eigene Wege ging, von denen der Rat gar nichts mitbekam, bis das fertige Produkt vorlag, so erklärt sich der Unsinn einigermaßen. Entschuldigt sind Zehetmair und seine Truppe damit aber nicht, im Gegenteil.
|
Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 05.10.2006 um 00.24 Uhr 
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5774
|
Ich möchte bezweifeln, daß "prallfüllen" auf der ersten Silbe betont wird. Allerdings hat der RSR aus unklaren Gründen das Betonungskriterium bei sog. Resultativprädikativen nicht berücksichtigt.
Auch "wiedereinführen" wird nicht auf "wieder" betont. Es handelt sich um einen Fall von doppeltem Verbzusatz, der in den Regeln von 2006 nicht behandelt wird. Nach § 36 (1.2) müßte eigentlich getrennt geschrieben werden. In den "Erläuterungen" wird die Behandlung der doppelten Verbzusätze nachgeholt, was dann zur Zusammenschreibung führt.
Ich kann aber nicht recht glauben, daß die Zusammenschreibung von "wiedereinführen" eine Neuerung wäre. Mein Duden (von 1961) enthält dieses Wort nicht, dafür aber "wiedereinsetzen" und "wiedereinfallen". Ich denke, daß "wiedereinführen" eindeutig die herkömmliche Schreibung ist. Zweifel hätte ich eher bei "wiedereinfallen". In allen Fällen kann man natürlich auch getrennt schreiben, was aber eine etwas andere Bedeutung ergibt ("Im Jahre 2100 hat die KMK wieder neue Regeln eingeführt/die herkömmlichen Regeln wiedereingeführt").
|
Kommentar von Germanist, verfaßt am 04.10.2006 um 19.26 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5773
|
Die in den beiden von Prof. Ickler eingestellten Listen enthaltenen Verben zeichnen sich durch die Betonung des Verbzusatzes aus. Das ist aber vermutlich nicht umkehrbar: Es gibt sicher noch Beispiele, in denen der betonte Verbzusatz getrennt geschrieben werden soll.
|
Kommentar von Florian Bödecker, verfaßt am 04.10.2006 um 18.51 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5772
|
Das könnte ich mir auch vorstellen. Ich finde es aber trotzdem ärgerlich, da gar nicht erklärt wurde, inwieweit sich hier ein grammatischer Unterschied finden läßt. So, wie ich Herrn Ickler verstanden habe, wäre das ausschlaggebend für die Schreibung und nicht die eigentliche oder übertragende Bedeutung. Auch bei einer einzigen Lesart wäre ja der Grund für die vorgeschriebene Getrenntschreibung anzugeben. Außerdem drängt sich mir sofort die Analogie zu "kaputtmachen" usw. auf, was ja auch nur eine Bedeutung hat. Ich habe aber etwas anderes studiert und kann daher nicht sein, daß meine Analogien tragen. Vielleicht gibt auch hier wieder einen Unterschied, den ich nicht kenne.
|
Kommentar von Germanist, verfaßt am 04.10.2006 um 18.14 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5771
|
Ich vermute, daß frühere Zusammenschreibungen hauptsächlich aus der Notwendigkeit entstanden sind, zwei unterschiedliche Bedeutungen auseinanderhalten zu können: "madig machen" hat nur eine Bedeutung, "schlecht machen" und "schlechtmachen" hat zwei verschiedene, ebenso "gut machen" und "gutmachen" usw.
|
Kommentar von Florian Bödecker, verfaßt am 04.10.2006 um 17.39 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5770
|
Ich frage mich allerdings, ob die alte Schreibung da nicht dem Ratsuchenden auch willkürlich erscheinen mußte. Ich verstehe bis heute nicht, warum der Duden "schlechtmachen" (im übertragenen Sinne) schrieb, beim gleichbedeutenden "madig machen" aber Getrenntschreibung vorschrieb.
|
Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 04.10.2006 um 02.36 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5753
|
Bei dieser Liste "alternativ auch Zusammenschreibung" kann es nicht darum gehen, daß viel Anstößiges zu finden wäre. Natürlich nicht, es sind ja nur Optionen. Anstößig, unbrauchbar, sinnlos: Das ergibt sich dann erst aus einer Zusammenstellung aller Kombinationen Adjektiv/Verbzusatz + Verb, aus der die totale Willkür ersichtlich wäre: mal nur zusammen, mal nur getrennt, mal soll beides möglich sein. Ein Hin und Her, das sich keiner merken kann. Die Herleitung der Einzelfälle aus irgendwelchen neuesten Reformbestimmungen ist ebenfalls praktisch nicht mehr möglich.
Diese Liste zeigt also "nur": So viel wurde schon wieder verändert, allein die Verschiebung zu "getrennt oder zusammen" betreffend.
Aus der Liste im vorigen Tagebucheintrag ergibt sich die Absurdität unmittelbar: angeblich obligatorische Zusammenschreibungen, die den meisten Schreibern nie einfallen würden: Nachdem die Stasi ihm den Ausreiseplan madiggemacht hatte und auch seine Schwester in Köln es besser fand, daß er drübenblieb, mußte er sich schwarzärgern, während die Stasi-Leute sich scheckiglachten.
|
Kommentar von Herrmann, verfaßt am 03.10.2006 um 19.48 Uhr
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=650#5746
|
Ich bin ja eigentlich kein Freund des Neuschriebs. Allerdings kann ich mich mit zahlreichen aufgeführten Zusammenschreibung ganz gut anfreunden und habe sie schon oft verwendet. Zum Beispiel:
breittreten (wie totschlagen)
leertrinken (wie vollschenken)
scharfstellen und schrägstellen (wie zufriedenstellen)
schuldigsprechen (wie seligsprechen)
verlorengeben (wie verlorengehen)
weichklopfen (wie vollstopfen)
. . .
ruhigstellen (wie sicherstellen; gab's aber auch schon 1991)
|
nach oben
| Als Schutz gegen automatisch erzeugte Einträge ist die
Kommentareingabe auf dieser Seite nicht möglich. Gehen Sie
bitte statt dessen auf folgende Seite: |
| www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=newsB&id=650#kommentareingabe |
| Kopieren Sie dazu bitte diese Angabe in das Adressenfeld Ihres
Browsers. (Daß Sie diese Adresse von Hand kopieren müssen, ist ein
wichtiger Teil des Spamschutzes.) |
| Statt dessen können Sie auch hier klicken
und den bei „news“ fehlenden Buchstaben von Hand im Adressenfeld hinzufügen. |
Zurück zur vorherigen Seite | zur Tagebuchübersicht
|