zurück zur Startseite Schrift & Rede, Forschungsgruppe dt. Sprache    FDS - In eigener Sache
Diskussionsforum Archiv Bücher & Aufsätze Verschiedenes Impressum      

Theodor Icklers Sprachtagebuch

Die neuesten Kommentare


Sie sehen die neuesten 12 Kommentare

Nach unten

Durch Anklicken des Themas gelangen Sie zu den jeweiligen Kommentaren.


R. M. zu »Festung Europa«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 21.15 Uhr verfaßt.

Das war Claude Lanzmanns »Problem«. Hanfelds Problem ist, daß er Europa und die EU nicht auseinanderhalten kann.


Bernhard Strowitzki zu »Staat und Sprache«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 20.30 Uhr verfaßt.

Könnte man eventuell einen Aspektunterschied sehen – unbewußt, intuitiv natürlich. (Wir unterstellen Augst nicht, daß er etwas davon versteht.)
Es war ein bewegender Augenblick: durativ
Sie haben unterzeichnet: perfektiv (russisch podpisali)



Bernhard Strowitzki zu »Festung Europa«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 20.27 Uhr verfaßt.

Sein Problem war wohl, daß Israel in dieser Liste nicht auftaucht.



Theodor Ickler zu »Lebensmittel«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 17.23 Uhr verfaßt.

Schock in der Türkei: Verfassungsgericht erlaubt Sex mit Kindern

Bisher war Sex mit Kindern unter 15 Jahren in der Türkei strafbar. Doch das Verfassungsgericht kippte das Gesetz. Kinderrechts-Organisationen laufen Sturm.

(merkur.de 12.8.16)

Vgl. http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1289#16279

Im Vatikan wurde das Schutzalter (12) erst 2013 angehoben, in Malta nicht.


R. M. zu »Festung Europa«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 08.47 Uhr verfaßt.

Wie kann Hanfeld entgangen sein, daß die Ukraine ein europäisches Protektorat ist?


Theodor Ickler zu »Festung Europa«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 06.26 Uhr verfaßt.

„Fünfunddreißig Länderdurchwahlen finden sich auf der Liste im Kempinski Bristol am Kurfürstendamm. Die meisten gehören zu europäischen Staaten, doch es geht auch nach Australien, Brasilien, Kanada, Hongkong, Japan, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Südafrika, Thailand und in die Ukraine.“ (Michael Hanfeld, FAZ 12.8.16)


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 06.00 Uhr verfaßt.

In dem vieldiskutierten Gastbeitrag Claude Lanzmanns, den die FAZ gestern abgedruckt hat, steht noch etwas, was bisher niemand kommentiert hat:

Ich stand an der Rezeption, es war zehn Uhr abends, und blickte um mich. Die Hotelhalle war voller Kinder, dreißig müssen es gewesen sein, in kurzen Hosen, sie fühlten sich sichtlich zu Hause, sie kümmerten sich um keinerlei Belange des Anstands. Es kam mir wie eine Art Besatzung vor.

Was hat es damit auf sich, daß abends um zehn dreißig Kinder in der Hotelhalle wuseln? Und worin besteht ihr unanständiges Verhalten eigentlich? Hätten sie im Kempinski keine kurzen Hosen tragen dürfen? Was ist an der Sache schockierend? Ich bin ein bißchen ratlos.


Theodor Ickler zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 05.25 Uhr verfaßt.

Interessant ist auch diese Entwicklung:

Hand anlegen an etwas (ohne Artikel, aber stets mit Verbzusatz)

Hand an sich legen (auch mit Artikel, aber stets ohne Verbzusatz)


Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 12.08.2016 um 04.49 Uhr verfaßt.

„Auch Männer werden in Deutschland diskriminiert.“ Das sagt der erste Männerbeauftragte, Matthias Becker in Nürnberg. Eigentlich waren die Frauenbeauftragten schon in Gleichstellungsbeauftragte umbenannt worden, aber nun zeigt sich, daß das nur Sprachkosmetik war.


Theodor Ickler zu »Staat und Sprache«
Dieser Kommentar wurde am 11.08.2016 um 19.40 Uhr verfaßt.

Dazu hier: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1440

Am häufigsten ist wohl das hyperkorrekte Imperfekt bei süddeutschen Schriftstellern, die wegen des bekannten Präteritumschwundes eigentlich gar kein Gefühl dafür haben. Aber auch im Kunstprodukt Standardsprache sind die Tatsachen nur schwer auf Regeln zu bringen. Es ist so, als hätte das reduzierte germanische Tempussystem keine Zeit gehabt, sich zu stabilisieren. Wer weiß, was daraus geworden wäre, wenn es sich nicht unter dem Zwang der Übersetzung aus dem Lateinischen hätte anreichern müssen?


Theodor Ickler zu »Deutscher Sprachrat«
Dieser Kommentar wurde am 11.08.2016 um 18.32 Uhr verfaßt.

Der verblichene Deutsche Sprachrat soll auf Anregung von Christian Gizewski gegründet worden sein. Das steht jedenfalls bei Wikipedia (dort auch Link zu einem von Gizewski entworfenen Sprachgesetz).
Seine kurze Tätigkeit entpricht aber, soweit erkennbar, nicht Gizewskis Vorstellungen.


Germanist zu »Staat und Sprache«
Dieser Kommentar wurde am 11.08.2016 um 17.57 Uhr verfaßt.

Wenn es Bairisch als Schriftsprache gäbe, müßten beide Verben im Perfekt stehen, weil es kein Präteritum gibt. Es wirkt auch auf die Hochsprache.


Die neuesten Kommentare

Zurück zur Übersicht | nach oben


© 2004–2016: Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V.

Vorstand: Reinhard Markner, Walter Lachenmann, Jan-Martin Wagner
Mitglieder des Beirats: Herbert E. Brekle, Dieter Borchmeyer, Friedrich Forssman, Theodor Ickler, Michael Klett, Werner von Koppenfels, Hans Krieger, Burkhart Kroeber, Reiner Kunze, Horst H. Munske, Adolf Muschg, Sten Nadolny, Bernd Rüthers, Albert von Schirnding, Wieland Schmied, Christian Stetter.

Webhosting: ALL-INKL.COM