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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 14.26 Uhr verfaßt.
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In den USA geboren zu sein soll nicht mehr ausreichen für die Staatsangehörigkeit. Aber nicht in den USA geboren zu sein soll weiterhin ausreichen, um eine Präsidentschaftskandidatur auszuschließen.
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Theodor Ickler zu »Haupt- und Nebensachen«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 08.24 Uhr verfaßt.
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100 Jahre Trickfilm: Das Jubiläum von Lotte Reinigers erstem Langfilm in Scherenschnitt-Technik wird begangen. (Ich habe sie hier schon mal erwähnt: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1484)
Man könnte die Episode der „Heiligtümer des Todes“ in der Harry-Potter-Verfilmung als Huldigung an Lotte Reiniger sehen. Sie war natürlich von Diefenbachs Fries (http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=310) sehr beeindruckt und beeinflußt.
Übrigens erzählte meine Schwiegervater manchmal von „Tante Lotte“ in Berlin, einer bekannten Scherenschnitt-Künstlerin. Ich nehme an, daß sie es war, aber leider kann ich ihn nicht mehr befragen.
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Theodor Ickler zu »Kognitivismus«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 06.24 Uhr verfaßt.
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Christian Drosten erklärt gesprächsweise, er halte "Computervirus" nicht für metaphorisch, weil es hier wie dort um ein Stück Information gehe, das nicht einmal an eine bestimmte Substanz gebunden sei. - Also das alte Software-Argument. Leben hat man technisch zwar noch nicht erzeugen könne, wohl aber die Vorstufe, die in der Biologie von Viren verkörpert wird. Interessanter Gedanke.
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Theodor Ickler zu »Kognitivismus«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 06.15 Uhr verfaßt.
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„Der Ausdruck Erleben meint alle inneren Prozesse und Zustände, die nur der Selbstbeobachtung direkt zugänglich sind: Sinnesempfindungen wie Farben, Töne, Gerüche, Geschmacksempfindungen, Tasterlebnisse; Körperempfindungen wie Schmerz, Kälte, Hitze, Druck; Wünsche, Bedürfnisse, Willensentschlüsse; Gefühle wie Freude, Ärger, Wut, Überraschung, Scham und Ekel; Stimmungen wie Heiterkeit, Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit. Was ist das Besondere der Zustände des Erlebens? Sie sind nicht einfach vorhanden wie Gegenstände, wie Tische, Stühle oder Autos, sondern es fühlt sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise an, in ihnen zu sein. Sie bestimmen für uns, wie es ist, ein Mensch zu sein. Sie sind ausschlaggebend dafür, dass jeder Mensch sich als Subjekt, als Urheber seines Handelns erfährt.“ (Hans Goller: „Geist ist mehr als Gehirn“. Geist und Gehirn 219/2001)
Man kann es schlecht bestreiten, aber ich bestreite es von Grund auf. Es handelt sich um eine von unzähligen Paraphrasen des Nagelschen „es fühlt sich für mich irgendwie an“, und die Einwände sind immer die gleichen. Noch nie habe ich bei der Gefolgschaft die leiseste Andeutung gefunden, „wie es ist, ein Mensch zu sein“- über das „irgendwie“ hinaus. Wie gesagt, man muß in die Einkommensteuererklärung „irgend etwas“ eintragen, aber solange das nicht geschehen ist, hat sie keinen Wert – für das Finanzamt (obwohl der Vordruck durchaus sinnvoll ist). Vor drei Sekunden habe ich mich am Kopf gekratzt. Das war eine Handlung, deren Urheber ich war. Ich habe mich aber nicht zusätzlich als „Urheber meines Handelns erfahren“, ich habe gar nichts erfahren oder erlebt. Um es nicht beim Nachträglichen zu belassen, nehme ich mir jetzt ganz bewußt die Handlung vor, nach meinem Kaffeebecher zu greifen. Da! Habe ich aber etwas dabei erlebt? Mich selbst als Urheber meiner Bewegung erfahren? Schwer zu sagen und jedenfalls überflüssig, folgenlos. Man kann es sagen oder auch nicht – die Sprache „feiert“ (Wittgenstein). Philosophengeplapper.
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Theodor Ickler zu »Rhetorik«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 05.19 Uhr verfaßt.
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In einer Pressekonferenz scheint Trump die Ukraine mit Iran verwechselt zu haben. Er sprach davon, daß die Flotte der Ukraine weitgehend versenkt sei und die Luftwaffe keine Flugzeuge mehr vom Boden kriege. Seine Genugtuung über den Sieg Putins – mit dem er zuvor telefoniert hatte - war gerade durch die Verwechslung unverkennbar. Wenig später sprach er mit den gleichen Worten über den völlig besiegten Iran.
Zur sprachlichen Verwirrung kommen die Bilder, die er regelmäßig verbreitet, zuletzt von sich selbst mit Sturmgewehr vor brennendem Iran: "No more nice guy!" - was er allerdings ebenso folgenlos schon zwei Wochen zuvor geschrieben hatte und was niemand ernst nimmt, weil er ja um jeden Preis aus diesem Krieg herauskommen möchte.
Den Astronauten erklärte er, er selbst hätte das mutige Unternehmen ebenfalls meistern können (oder so ähnlich, es klang ziemlich wirr). Sie hörten es sich mit unbewegter Miene an.
Wie ich gerade sehe, erwägen auch andere Beobachter, daß Trump den Truppenabzug aus Deutschland nicht aus Wut über eine Merzsche Plauderei in einem westfälischen Gymnasium angeordnet haben dürfte, sondern als Folge seines Telefonats mit Putin, der ihn ja seit Jahren um den Finger wickelt.
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Theodor Ickler zu »Rhetorik«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 04.57 Uhr verfaßt.
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Helmut Berschin untersucht die Ausdrücke „Migrationshintergrund“ und „Einwanderungsgeschichte“. Er schließt mit dieser Darstellung:
Der Begriff „Einwanderung“ für diese Migrationsbewegung erweckt hier falsche Vorstellungen, es sei denn, man versteht darunter eine Einwanderung in das deutsche Sozialsystem. Dazu passt eine Der Begriff „Einwanderung“ für diese Migrationsbewegung erweckt hier falsche Vorstellungen, es sei denn, man versteht darunter eine Einwanderung in das deutsche Sozialsystem. Dazu passt eine Kennzahl im Bericht des Statistischen Bundesamtes: Von den drei Millionen Bürgergeldempfängern (Stand: 31.Dezember 2025) hatten zwei Drittel, genauer: 67,6 Prozent, eine „Einwanderungsgeschichte“. (Tichy 3.5.26)
Der hohe Anteil der noch nicht integrierten Zuwanderer an den Bürgergeldempfängern ist leicht zu erklären, aber diesen Blick auf den größeren Zusammenhang und die Dynamik der Entwicklung vermeiden Berschin und seine Gesinnungsgenossen. „Einwanderung in das deutsche Sozialsystem“, von Berschin ohne Anführungszeichen gebraucht, ist ein zentraler Begriff in der fremdenfeindlichen Polemik. Das Hauptproblem der Sozialpolitik ist nicht die Zuwanderung, sondern die Bevölkerungsentwicklung. Aber damit kann man keine Wahlen gewinnen. (Er hätte ja auch die über sechs Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Migrationshintergrund erwähnen können, aber die werden in diesen Kreisen - "Alle heimschicken!" - nie erwähnt.)
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Theodor Ickler zu »Du Omi«
Dieser Kommentar wurde am 04.05.2026 um 04.41 Uhr verfaßt.
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Wenn das Siezen "Ehrerbietung" ausdrückte, wie die Rechtschreibreformer glauben, müßten die Christen beten: "Führen Sie uns bitte nicht in Versuchung, sondern erlösen Sie uns vom Bösen" usw. Daran sieht man schon, daß die Reformer etwas nicht verstanden haben.
Die Anredeformen sind eines der Beispiele, die im Zusammenhang mit dem "Linguistischen Relativitätsprinzip" diskutiert werden. Manche Sprachen beschränken sich auf eine einheitliche Anredeform (engl. you), andere unterscheiden zwei (frz. tu/vous, span. tu/Usted, dt. du/Sie) oder mehr, die nach Graden der Distanz bzw. Höflichkeit geordnet werden. Es ergibt sich die Frage, ob z. B. die egalitäre Anrede Ausdruck egalitärer Beziehungen ist, ob sie diese Beziehungen prägt oder ob beides einfach parallel läuft. Psycholinguisten weisen darauf hin, daß Erwerb und Gebrauch einer distanzunterscheidenden Sprache den Sprecher dazu zwingt, auf Unterschiede in den Beziehungen zu achten. Wirkt sich das auf die Beziehungen selbst (also auf das weitere Verhalten) aus?
Allerdings können egalitäre Beziehungen auch auf der Grundlage einer distanzunterscheidenden Sprache gepflegt werden; lebenslange vertraute Freunde können auch im Deutschen beim Sie bleiben usw. Das Duzen ist auch nicht so einfach zu deuten, wie manchen glauben. Bedenkt man, daß wir Verwandte, Freunde und Vereinsmitglieder, Kinder, Tiere und Gott duzen, dann ergibt sich als gemeinsamer Nenner: Adressaten, auf deren gesellschaftliche Stellung wir keine Rücksicht nehmen. Tiere und Gott stehen außerhalb der Gesellschaft, in Vereinen und ähnlichen Umgebungen sind die Unterschiede des Standes neutralisiert.
Andererseits kann Distanz auch innerhalb einer egalitären Sprache hergestellt und ausgedrückt werden, weil die Sprecher noch über andere Mittel verfügen, vertrauliches bzw. distanziertes Verhalten auszudrücken. Die englische Gesellschaft ist ein Beispiel.
Ein anderes, von Slobin (in Gentner/Goldin) ausführlich behandeltes Beispiel sind Verben der Fortbewegung, die etwa im Französischen abstrakter sind als im Englischen, wo die Art der Fortbewegung öfter mitausgedrückt wird.
Schließlich muß die Neutralisierbarkeit von obligatorischen Unterscheidungen bedacht werden. In den indogermanischen Sprachen ist jede Verbform tempusmarkiert, aber man kann die zeitliche Festlegung umgehen.
Experimente sind ungeeignet, die Beeinflussung des "Denkens" (s. Gentner/Goldin) durch die Sprache zu beweisen, weil sie die Aufmerksamkeit auf etwas lenken, was gerade jenseits der Aufmerksamkeit funktioniert (das alte Problem der Synonymik, das im Grund auch hier akut wird).
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Theodor Ickler zu »Niedriger hängen!«
Dieser Kommentar wurde am 03.05.2026 um 07.33 Uhr verfaßt.
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„Daß Lust und Unlust irgendwo im Gehirn repräsentiert sind ...“ (Manfred Spitzer: Lernen. Heidelberg 2002:321)
„Im orbito-frontalen Kortex sind nicht nur Gut und Schlecht, sondern auch Gut und Böse repräsentiert.“ (Ebd. 344)
Was könnte das bedeuten? Müßige Frage! Gedanken, die der Verfasser sich nicht gemacht hat, braucht der Leser sich auch nicht zu machen.
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Theodor Ickler zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 02.05.2026 um 18.01 Uhr verfaßt.
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Der Buckelwal sei „ausgewildert“ worden, liest man. Das ist nicht der richtige Ausdruck. Er ist ja kurz zuvor eingefangen und nicht mit der Flasche aufgezogen worden.
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Theodor Ickler zu »Heilige Texte«
Dieser Kommentar wurde am 02.05.2026 um 17.05 Uhr verfaßt.
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In verschiedenen Kulturen werden Texte, die von teils unbekannten oder legendären Vorfahren verfaßt sind, als Offenbarung, heilig und übernatürlichen Ursprungs verehrt: Was wir selbst hervorbringen, reicht nicht an die Würde der Überlieferung heran. Liegt es am Inhalt, an der Form, an der theologischen Deutung und Kommentierung?
Die Griechen haben Homer sehr verehrt, aber doch als Menschen, und die Inspiration, auf die er sich beruft, nicht ernst genommen. Platon hat im „Phaidros“ die gleichsam göttliche Raserei der Dichter dargestellt, und als großer Künstler hatte er gewiß viel Sinn dafür, ungeachtet seiner Dichterkritik in der „Politeia“. Aber das ist weit von der Verehrung heiliger Texte entfernt, wie wir sie etwa bei Juden und Brahmanen finden. Welcher Aufwand, um dem jüdischen Volk das Gesetz zu bringen! Schließlich die Bundeslade... Die griechische Literatur wartet schon sehr früh mit frecher Religionskritik auf (Xenophanes), die nie wieder abriß. Homer war – Literatur.
Man hat darauf hingewiesen, daß es bei den Griechen nie Priestermacht gab. Das dürfte in diesen Zusammenhang gehören.
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Theodor Ickler zu »Intentionalität und Sprache«
Dieser Kommentar wurde am 02.05.2026 um 17.02 Uhr verfaßt.
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In der Natur gibt es offensichtlich weder Wollen noch Wissen. Man kann sie unterstellen – es bringt nichts, schadet daher. Stattdessen gibt es Anpassung, phylogenetisch durch Selektion, ontogenetisch durch Lernen (und darauf aufbauend kulturgeschichtlich durch Überlieferung).
Es kann also nicht darum gehen, was Wollen und Wissen wirklich sind, sondern nur darum, wann die Menschen von solchen Konstrukten Gebrauch machen. Das geschieht bei einer Unterbrechung des Verhaltens, wenn man den anderen fragt, was er tun will/wird bzw. was man ihm sagen muß oder nicht, weil er es "weiß" oder nicht.
Wollen bezieht sich auf die Zukunft (vgl. das Goethe-Zitat über „Voraussage“ und den schwankenden Gebrauch der Hilfsverben bei periphrastischem Futur), Wissen auf die Vergangenheit („wissen“ = „gesehen haben“).
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Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 02.05.2026 um 12.25 Uhr verfaßt.
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Im SZ-Magazin (30.4.26) schon wieder ein Beitrag, der die gewollte Kinderlosigkeit feiert: „Wer keine Kinder bekommt, ist im Alter einsamer – diese Vorstellung hält sich hartnäckig in unserer Gesellschaft. Aber stimmt sie überhaupt? Oder ist sie eine perfide Drohung gegen Frauen, die endlich die Freiheit haben, über ihr eigenes Leben zu bestimmen?“ (Dorothea Wagner, 36)
Hier wird ein künstlicher Gegensatz konstruiert. Es gibt manchmal ein Bedauern, das vielleicht unbegründet ist, weil Kinderlose im Alter ihre Freunde (Wagner spricht vom „Netz“) und mehr Geld haben. Aber eine „perfide Drohung“ muß man sich zurechtlegen, um auf der erstrebenswerten Seite der Opfer zu stehen. Die rechte österreichische Journalistin Anna Schneider (WELT, Tichy) hat Kinder als „Inbegriff der Unfreiheit“ verdammt. Damit rennt sie offene Türen ein. Kinderlosigkeit braucht man hierzulande nicht eigens zu preisen, wir sterben sowieso aus, das Problem mit der „Unfreiheit“ findet seine biologische Lösung. Der Kinderwunsch sei gar nicht privat, sondern politisch, stellt Dorothea Wagner fest. Damit hat sie in einem tieferen Sinn sogar recht: Ohne Kinder keine Polis und umgekehrt. Sie rechnet die demographische Entwicklung selbst vor. Natürlich muß nicht jeder Kinder bekommen (Wagner: „Ich bin eine Frau, die nie einen starken Kinderwunsch hatte“), aber als Programm ist Kinderlosigkeit dekadent. (Vgl. http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1103#57620) Die Zeitung haut erstaunlich oft in dieselbe Kerbe. Geht es denn nur darum, daß es MIR an nichts fehlt? Einen anderen Maßstab scheint es nicht einmal andeutungsweise zu geben. – Wagner gibt zu, noch nie bedrängt oder bemitleidet worden zu sein, glaubt aber anscheinend trotzdem, sich rechtfertigen zu müssen – weil sie die Vorurteile der Gesellschaft „verinnerlicht“ habe oder so ähnlich. Wen interessiert das?
Fast niemand bekommt Kinder mit der Absicht, den Bestand zu sichern. Dieser Zweck war gewissermaßen in den herkömmlichen Sitten und im „instinktiven“ Verhalten eingebaut. Seit wir grenzenlose Freiheit genießen, müssen wir uns etwas anderes überlegen. „Eine Studie zeigt, dass fünf vertrauensvolle Beziehungen genügen, um im Alter vor dem Gefühl der Einsamkeit zu schützen.“ (Wagner) Die einzige Sorge mancher Menschen scheint zu sein, ob die Wellness-Vorkehrungen und -Einrichtungen (die „schönen Dinge“ des Lebens) bis zum Schluß ausreichen werden, so daß man nichts davon merkt, sich aus dem Kreislauf der Natur ausgeklinkt zu haben.
Wagner: „Ich habe mir eine Wahlfamilie aufgebaut. Sind diese Verbindungen weniger wertvoll?“ Wie kommt sie denn auf diese Frage, diesen Maßstab? Dann wird es sehr zeitgeistig: „Bin ich für das Patriarchat eine Bedrohung, weil ich eine Frau bin, die keine Kompromisse schließt, die nicht erduldet, sondern sich echte Freiheit erarbeiten möchte?“ Ich halte diese „Freiheit“ für eine Illusion. Sie kann sich das kinderlose Leben nur leisten, weil andere Kinder haben. Das gilt schon in dem handfesten Sinn, daß es für ihre Altersversorgung jüngere Menschen geben muß, die ihr dabei helfen, ihr angespartes Vermögen zu entsparen, d. h. konsumierbare Güter inklusive Pflege bereitzustellen. Und wo sollen denn jene fünf Personen herkommen, zu denen sie „vertrauensvolle Beziehungen“ aufbauen will, um sich vor dem „Gefühl von Einsamkeit“ zu schützen?
Der ganze Beitrag hat etwas Kindlich-Trotziges, Unreifes in seiner Ichbezogenheit. Die Verfasserin scheut offensichtlich Bindungen, die Verantwortung – sie nennt es „Unfreiheit“ – mit sich bringen. Erwachsene sollten sich über etwas anderes Gedanken machen als bloß über unangenehme „Gefühle“, von denen ihr Wohlbefinden jetzt und im Alter beeinträchtigt werden könnte.
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